Nach dem aktuell veröffentlichten Security-Check dürfen Taschen und Rucksäcke höchstens drei Liter Volumen haben oder nicht größer als 20 × 15 × 10 Zentimeter sein. Kontrollen finden an den Eingängen statt. Die zuverlässigste Packstrategie lautet daher: erst die erlaubte Tasche messen, dann nur Dinge einpacken, die den Tag tatsächlich sicherer oder einfacher machen.
Das gehört in die Grundausstattung
- Ausweisdokument und gegebenenfalls personalisiertes Ticket für die Anreise.
- Eine kleine Kombination aus Karte und Bargeld, getrennt von unnötigen weiteren Karten.
- Smartphone mit gespeicherter Adresse der Unterkunft, Treffpunkt und Rückfahrmöglichkeit.
- Reservierungsbestätigung oder die dafür benötigte Abholinformation, möglichst zusätzlich offline gespeichert.
- Persönlich notwendige Medikamente in zulässiger Form und bei Bedarf mit passender Dokumentation.
Bewahre die wichtigsten Dinge körpernah und verschließbar auf. Ein Smartphone lose in der Gesäßtasche ist in Gedränge schlecht geschützt. Gleichzeitig sollte die Tasche so organisiert sein, dass am Eingang nicht erst ihr kompletter Inhalt auf dem Boden verteilt werden muss.
Nützlich, wenn noch Platz bleibt
Ein einzelnes Blasenpflaster, Taschentücher, Lippenpflege und ein sehr kompakter Wetterschutz können sinnvoll sein. Für das Smartphone hilft ein kleiner geladener Notfallakku – aber nur, wenn auch das passende Kabel dabei ist. Prüfe den Anschluss vorab: Lightning, USB-C und Micro-USB sind nicht austauschbar. Ein Netzteil allein liefert unterwegs ohne Steckdose keinen Strom.
Bei wechselhaftem Wetter ist eine leichte Jacke, die getragen oder eng zusammengelegt werden kann, meist praktischer als ein großer Schirm. Die offizielle Sicherheitsseite schließt Glasflaschen auf dem Festgelände aus; mitgebrachte Getränke dürfen außerdem nicht in Zelte und Biergärten genommen werden. Lies die aktuelle Liste verbotener Gegenstände direkt vor dem Besuch, statt dich auf eine Packliste aus einem früheren Jahr zu verlassen.
Was besser daheim oder im Schließfach bleibt
Großes Gepäck
Koffer, normale Tagesrucksäcke und große Handtaschen passen nicht zur veröffentlichten Größenregel. Plane eine Gepäckaufbewahrung, bevor du zur Theresienwiese fährst.
Wertvolle Extras
Zusätzliche Schlüssel, Tablet, teurer Schmuck und mehrere Ladegeräte erhöhen Verlust- und Suchrisiko, ohne den Besuch spürbar zu verbessern.
Glas und gefährliche Dinge
Glasflaschen sowie Gegenstände, die als Hieb-, Stoß- oder Stichwaffe verwendet werden können, sind laut Festleitung nicht erlaubt.
„Für alle Fälle“
Eine halbe Reiseapotheke, Kosmetiktasche und Ersatzgarderobe sprengen schnell das Limit. Packe persönlich, nicht für jede denkbare Situation der ganzen Gruppe.
Treffpunkt und Heimweg gehören auf die Packliste
Ein voller Akku ersetzt keinen Plan. Vereinbart einen eindeutig benannten Treffpunkt außerhalb des dichtesten Bereichs und einen zweiten Zeitpunkt, falls jemand die Gruppe verliert. Speichert die Unterkunftsadresse nicht nur in einer Chatgruppe, sondern auch als Notiz oder Screenshot. Jede Person sollte selbst wissen, welche U- oder S-Bahn-Station sinnvoll ist.
Die offizielle Anreiseinformation empfiehlt öffentliche Verkehrsmittel. Neben der Station Theresienwiese kommen je nach Laufrichtung unter anderem Schwanthalerhöhe, Goetheplatz, Poccistraße und die S-Bahn-Station Hackerbrücke infrage. Gerade bei starkem Andrang kann eine alternative Station entspannter sein. Prüfe am Besuchstag Fahrplan und aktuelle Meldungen.
Der Zwei-Minuten-Check vor dem Losgehen
- Tasche messen und vollständig schließen.
- Ausweis, Zahlungsmittel, Telefon und persönliche Medikamente bestätigen.
- Reservierungszeit, Zeltname und Treffpunkt als Offline-Notiz speichern.
- Wetter und aktuelle Sicherheitsregeln auf der offiziellen Seite ansehen.
- Rückfahrt prüfen und unnötige Dinge bewusst wieder auspacken.
Offizielle Quellen und aktueller Stand
Regeln und organisatorische Details können sich ändern. Maßgeblich sind immer die aktuellen Angaben der Veranstalter und zuständigen Stellen.
